Selbstorganisierte Lernformen „SOL"

Selbstorganisierte Lernformen (SOL) sind im Sinne einer systemisch-konstruktivistischen Didaktik nicht eine Methode, sondern spiegeln die Haltung unseres Lern- und Lehrverständnisses wieder.

Wir gehen davon aus, dass Lerninhalte nicht nur gelehrt oder vermittelt werden können, sondern dass sich neues Wissen/ Erfahrenes nachhaltiger implementiert, wenn Menschen aktiv am Lernprozess beteiligt werden und sich die Rollen der Lernenden und Lehrenden ergänzen.

Neben verschiedenen Haltungen und Methoden während der Seminare, drückt sich diese Kultur ebenfalls in den Prozessen aus, die parallel zu den Präsenztagen der Ausbildung stattfinden.
Die Ausbildungsteilnehmer_innen organisieren Teile ihren Lernprozess selbständig im Rahmen von Einzelarbeit, Kleingruppenarbeit, Coaching, Life-Coaching und Praxisprojekt.

 

Selbstorganisiertes Lernen bedeutet konkret:

  • Bearbeitung von vorgegebenen oder selbst gewählten Aufgaben
  • Reflektion von Selbsterfahrungsprozessen die während der Ausbildung gemacht werden
  • Diskussion von theoretischen Grundlagen der Ausbildung
  • Planung und Konzeption eines eigenen Projektes, das im Rahmen der Ausbildung zu bearbeiten ist.
  • Bildung von kollegialen Netzwerken und Schärfung eines eigenen Profils